Mein Beitrag zum Tag gegen Prokrastination:

Warum es für Working Moms wichtig ist, die ICH-Zeit NICHT aufzuschieben

Du bist eine Working Mom und hast dich für den „Tag gegen Prokrastination“ angemeldet und möchtest hier Tipps, wie du die Aufschieberitis vermeidest? Und jetzt wunderst du dich, warum ich hier über die ICH-Zeit schreibe?

Das hat einen ganz besonderen Grund! Ich habe nämlich festgestellt, dass Working Moms gerne auch mal die Dinge aufschieben, die eigentlich total schön sind. Das sind meist Tätigkeiten, bei denen sie sich gut erholen können, bei denen sie sie selbst sein können, bei denen sie entspannen. Doch viele Working Moms sind so pflichtbewusst und aufopfernd, dass in der „Rangliste der wichtigsten Personen“ meist alle Familienmitglieder aufgelistet sind: Die Kinder, der Mann, der Hund. Aber eine Person fehlt oft: Sie selbst.

Geht es dir auch so? Dann möchte ich dir heute schon einmal eines mitgeben:

DU bist die wichtigste Person in deinem Leben!

Deshalb ist es auch so essentiell, dass DU Zeit mit DIR verbringst! Diese Zeit nenne ich gerne „ICH-Zeit“ und genau diese Momente solltest du nicht aufschieben. Die ICH-Zeit muss nicht lang sein. Manchmal reichen schon 5-10 Minuten am Tag. Doch im Alltagsstress geht diese ICH-Zeit oft unter. Damit sollte jetzt Schluss sein!

 

Deine Aufgabe ab heute: Reserviere dir täglich 10 Minuten ICH-Zeit!

Dir fällt es schwer, Zeit für DICH zu finden? Dann analysiere einmal deine Glaubenssätze

Wenn ich in meinen Seminaren die Teilnehmerinnen frage, ob sie denn heute oder gestern 5-10 Minuten ICH-Zeit hatten, dann kommt als Antwort gerne: „Dafür habe ich keine Zeit!“ Und glaub mir, ich weiß, warum diese Antwort kommt: Natürlich ist die Zeit knapp, wenn man Kinder, Küche und Karriere unter einen Hut bringen muss. Doch weißt du, was es bedeutet, wenn jemand sagt: „Ich habe keine Zeit!“? Das ist gleichzusetzen mit „Es ist mir nicht wichtig!“. Das klingt gleich schon viel härter, ich weiß! Aber genau so ist es.

Ersetze den Satz „Ich habe keine Zeit!“ einmal durch „Es ist mir nicht wichtig!“ – das klingt schon ganz anders.

Viele Working Moms sind sich selbst nicht wichtig genug, weil alles und jeder andere wichtiger ist, als sie selbst. Doch warum ist das so? Bei den meisten Müttern spielen Glaubenssätze eine große Rolle. Das sind Überzeugungen wie „Ich muss für meine Familie da sein!“, „Meine Kinder brauchen mich!“ oder zum Beispiel „Familie ist doch das Wichtigste!“.

Du selbst solltest in der Rangliste der wichtigsten Menschen in deinem Leben auf Platz 1 stehen!

Überprüfe einmal, welche Glaubenssätze bei dir aktiv im Hintergrund sind. Welche Überzeugungen hast du dir angeeignet, die dazu führen, dass du selbst in der Rangliste der wichtigsten Personen von Platz 1 verdrängt wurdest? Wenn du sie identifiziert hast, versuche sie einmal durch sogenannte Erlaubersätze zu ersetzen, wie zum Beispiel: „Meine Familie ist mir wichtig, aber ich achte auch auf meine Bedürfnisse!“ Schreibe dir diesen Satz auf einen gelben Post-it und klebe ihn am Besten direkt an deinen Spiegel im Badezimmer. Dort schaust du täglich rein und wirst an diesen Erlaubersatz erinnert. Je öfter du ihn liest, desto schneller wird er von deinem Unterbewusstsein gespeichert. 

Und wenn du schon mal im Bad bist, bleib‘ doch am besten gleich dort, lass dir eine Badewanne ein und gönn‘ dir 10 Minuten ICH-Zeit 🙂

Im Anti-Stress-Podcast für Working Moms gibt es noch mehr Tipps auf die Ohren!

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Du möchtest noch mehr Tipps von einer Working Mom für eine Working Mom? Dann hör doch mal in meinen Anti-Stress-Podcast für Working Moms rein. In diesem Podcast für mehr Gelassenheit im bekommst du Tipps und Impulse für deine täglichen Herausforderungen als Working Mom.

 

 

Ich habe dir hier schon einmal drei Episoden verlinkt, die zum Thema passen! Viel Spaß beim Hören!

Wieviel Zeit nimmst du dir täglich nur für dich selbst? Viele Working Moms neigen dazu, dass sie sich bei all dem Stress meist selbst vergessen. Ich erzähle dir, wie dir ein Zeitmandala dabei hilft, dir bewusst zu machen, dass du auf dich achten solltest. 

Wie oft hörst du den Satz „Ich habe keine Zeit“ in deinem Alltag? Oder noch besser: Wie oft sagst du diesen Satz? Was passiert, wenn wir diesen Satz ganz leicht umformulieren, erfährst du in dieser Episode meines Podcast.

Im Alltagschaos ist es nicht immer leicht, Muse für kreative Arbeiten zu finden. Oft halten uns die Routinetätigkeiten zu sehr beschäftigt. Wie du es ganz leicht schaffst, deine Kreativität zu aktivieren, verrate ich dir in dieser Podcast-Episode. 

Du möchtest mehr zum Thema Prokrastination wissen?

Dann schau noch einmal zurück auf die Seite von Catrin Grobbin, die Expertin für dieses Thema, die den wunderbaren Tag gegen Prokrastination organisiert hat. Du findest hier sogar ein tolles ebook mit den 12 besten Zeitmanagement-Tipps gegen Prokrastination!

Dunja Schenk Expertin für Effizienz im Office hat 4,90 von 5 Sternen 160 Bewertungen auf ProvenExpert.com