Kaum zu glauben, aber wahr: Schon wieder ein Jahr ist rum. Ich muss zugeben, seitdem ich Kinder habe, ist so ein Jahr gefühlt viel kürzer als früher. Umso wichtiger ist es, am Jahresende einmal Bilanz zu ziehen. Nimm Dir doch zwischen den Jahren auch ein wenig Zeit, um auch Dein Resümée für die vergangenen 12 Monate zu ziehen:

  • Wie ist Dein Jahr gelaufen?
  • Was waren Deine Highlights?
  • Was lief weniger gut und was möchtest Du im kommenden Jahr besser/anders machen?

So ein Jahr hat es ja bekanntlich immer in sich. Ich weiß nicht wie es Dir geht, aber ich werde zum Jahresende auch immer ein klein wenig sentimental, aber das ist auch in Ordnung. Ich bin schon wieder ein Jahr älter geworden, meine Kinder wieder ein paar Zentimeter größer und wir haben wieder viele Dinge erlebt. Schöne Dinge, genauso wie traurige Dinge. Aufregende Ereignisse liegen hinter uns, genauso wie niederschmetternde Nachrichten. Zum Glück hielten sich letztere in diesem Jahr in Grenzen. 

Für mich lief in 2018 einiges anders als gedacht, aber im großen Ganzen bin ich wirklich sehr zufrieden. Dennoch habe ich beruflich einige Ziele, die ich im kommenden Jahr noch einmal ganz anders anpacken möchte. Mein persönliches Highlight war definitiv meine erste Buchveröffentlichung von Chefsache Assistenz. Privat habe ich meine sportliche Ader wiedergefunden und wunderschöne Reisen mit meiner Familie unternommen. 

Wie sieht es bei Dir aus?

Wenn Du Dein Fazit für 2018 gezogen hast, richte Deinen Blick in die Zukunft und frage Dich:

  • Was erwartet Dich in den kommenden 12 Monaten?
  • Was nimmst Du Dir vor?
  • Was wünschst Du Dir?

Ich erstelle mir am Ende des Jahres immer mein Visionboard für das kommende Jahr. Das ist für mich persönlich der erste Schritt zu meinen Jahreszielen – beruflich wie privat. (Wenn Du wissen möchtest, wie ich auf diese Idee gekomen bin, lies hier weiter.) Denn bevor ich meine Ziele konkret formuliere, mache ich mir Gedanken über meinen Zielzustand.

Erstelle auch Du Dein Visionboard für 2019

Probiere es mal aus und frage Dich:

  • Wie möchtest Du Dich Ende des kommenden Jahres fühlen?
  • Was willst Du erreicht haben?
  • Wie willst Du sein?

Nun versuche diese Fragen mit Bildern zu beantworten. Du kannst die Bilder malen oder passende Bilder aus Zeitschriften ausschneiden und auf einen DIN A3-Fotokarton kleben. Ich bin ja ein sehr digitaler Mensch – bei mir ist auch mein Visionboard digital. Ich suche mir also Bilder aus dem Internet, die zu meinem Zielzustand passen und kopiere diese in eine Powerpointfolie. Manchmal ergänze ich diese Bilder auch um passende Schlagworte oder schöne Sprüche.

Hänge Dein Visionboard dann dort hin, wo Du es immer siehst. Entweder über Deinen Schreibtisch oder an Deine Bürotüre. Mein Visionboard hing früher immer an meiner Badezimmertüre, denn dort bin ich ja mindestens morgens und abends einmal. Mein digitales Visionboard ist heute mein Desktophintergrund und hängt noch einmal ausgedruckt an meiner Büropinnwand. Wenn Du Dein Visionboard immer im Blick hast, hast Du auch Deinen Zielzustand immer im Blick und Dein Unterbewusstsein wird Dir dabei helfen, Deine Ziele auch zu erreichen.

Hast Du auch ein Visionboard und möchtest es zeigen? Dann poste es doch gerne auf meiner Facebookseite oder zeige es mir auf Instagram. Ich bin schon ganz neugierig.

Im nächsten Schritt ist es übrigens wichtig, dass Du Deine Jahresziele auch ganz konkret formulierst, damit es nicht nur bei wagen Vorsätzen bleibt. Doch dazu komme ich nächstes Mal!

Dunja Schenk hat 4,89 von 5 Sternen | 72 Bewertungen auf ProvenExpert.com